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Schlagwort: berufsschule

Erasmus+ Fördermittel der EU ermöglichen dänischen Auszubildenden und Lehrern vom UCH in Holstebro einen Einblick in unsere Arbeit am CRBK und in unser Ausbildungssystem

Thorsten Altefrohne

Freundschaftlich wurden in der letzten Aprilwoche sechs engagierte junge dänische Zimmerer in der Ausbildung (die parallel zu Ihrer Ausbildung in insgesamt viereinhalb Jahren auch an einem Schulabschluss arbeiten, der ihnen ein Studium an einer Hochschule ermöglichen wird) sowie zwei begleitende Lehrer (Simon Liebak Nielsen und Lasse Holst Plougmann) aus Westjütland begrüßt.

An ihrer Schule, dem UCH (Uddannelsescenter Holstebro), absolvieren bereits seit vielen Jahren Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler aus unserem Schulbereich Bautechnik Auslandspraktika im Bereich des Holzbaus. 

Unter der Regie von Tanja Lang und Ingo Nebel, die im Schulbereich Holztechnik unsere Holzwerkstatt leiten, fertigten die jungen Dänen, zusammen mit Auszubildenden des Bildungsganges „Bauzeichner/-in“ (ab dem Schuljahr 2026/27 „Bautechnische/r Konstrukteur/in“) lasergestützt Backgammon Spielbretter und-steine als kleines Praxisprojekt (zum Mitnehmen und Verschenken). 

Im Verlauf der Woche erlebten die dänischen Auszubildenden zusätzlich einen interessanten Tag bei unseren dualen Partnern, also im jeweiligen Betrieb unserer Auszubildenden, mit denen sie schon in der Holzwerkstatt gut  zusammengearbeitet hatten.

Ein spannedes Kulturprogramm (Besuch der neuen Dauerausstellung im Haus der Geschichte, eine unglaublich tolle Führung durch die Dachkonstruktion und auf den Dächern des Kölner Domes sowie wunderbar gesellige Abendveranstaltungen) rundeten die Woche mit unseren dänischen Gästen ab. 

Nach einer ereignisreiche Woch mit neu gegründeten und vertieften Freundschaften waren sich alle Beteiligten einig, dass das Erasmus+ -Programm der EU aktiv gestaltete Schulpartnerschaften und Schülermobilitäten optimal unterstützt. 

Besten Dank (tusend tak ;o) deshalb auch unseren EU-Koordinatoren Antje de Vries und Paul Schroeder sowie der dänischen EU-Koordinatorin Karin Spelling für Ihre aktive Unterstützung!

Catering der VA25A

Am Mittwoch, den 06.05.26, durften wir an unserer Schule besonderen Besuch begrüßen. Die Schulleitungen der Schulen aus dem Regierungsbezirk sowie die Dezernentinnen und Dezernenten der Bezirksregierung Köln waren bei uns zu Gast.

Die VA25A war an diesem Tag für das Catering verantwortlich. Mit viel Engagement und Teamarbeit wurde eine passierte Kartoffelsuppe zubereitet und dazu ein passendes Einlagenbuffet gestaltet. Die Speisen wurden anschließend von den Schülerinnen und Schülern der Klasse serviert.

Außerdem wurden leckere Backwaren aus der Backstube angeboten, die von der Bäckerunterstufe hergestellt wurden. Darunter knusprige Blätterteigstangen sowie Muffins mit Schokolade und Rhabarber.

Auf dem Bild ist ein kleiner Ausschnitt unserer VA25A zu sehen.

Wir freuen uns sehr, dass dieser Tag so gelungen war und dass es von den Gästen viel Lob für die geleistete Arbeit gab. Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben!

Europa erleben mit Erasmus+

Wir gehen in die finale Phase des Förderzeitraums 2025/26 und peilen eine Mittelausschöpfung von 99 % an. Unsere Schülerinnen und Schüler sind aktuell in Dänemark, Frankreich, Spanien, Norwegen und den Niederlanden unterwegs. Weitere Mobilitäten nach Griechenland im Juli sowie zu den Green Skills in Dänemark sind in den letzten Vorbereitungen. Letzte Woche haben wir 6 Schülerinnen und Schüler aus Holstebro u. a. in unserer Holzwerkstatt begrüßt. Für das nächste Schuljahr bereiten gerade zwei unserer Lehrkräfte in Finnland ein neues Peer-Learning-Projekt vor.
Euer EU-Team am CRBK

Girls’ Day am Beruflichen Gymnasium – Einblick in praktische Projekte

Im Rahmen des bundesweiten Girls’ Day durften wir am 23.04. sieben Schülerinnen anderer Schulen an unserem Beruflichen Gymnasium begrüßen. Ziel des Tages war es, den Teilnehmerinnen einen praxisnahen Einblick in unsere Bildungsangebote zu ermöglichen und ihr Interesse an technischen und gestalterischen Arbeitsfeldern zu wecken.
Im Mittelpunkt standen verschiedene praktische Projekte: So stellten sich die Schülerinnen einer Brückenbau-Challenge aus Makkaroni, fertigten Schmuckschalen aus Beton an und gestalteten individuelle Schlüsselanhänger mithilfe eines 3D-Druckers. Darüber hinaus bot der Austausch mit den Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 die Gelegenheit, Fragen zum Schulalltag und zu den Unterrichtsinhalten zu stellen und persönliche Erfahrungen zu teilen. Ein gemeinsames Frühstück rundete den Vormittag in angenehmer Atmosphäre ab und bot Raum für weitere Gespräche.
Wir freuen uns sehr über das große Interesse und bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen für ihren Besuch.

Fake News erkennen lernen – Workshops von Reporter4You

Von Eva Dernóczi

Falschinformationen, manipulierte Bilder, reißerische Schlagzeilen oder bewusst gestreute Desinformation gehören längst zu unser aller Alltag. Soziale Netzwerke wie TikTok, Instagram oder YouTube dienen heute vielen Schülerinnen und Schülern nicht nur zur Unterhaltung, sondern zunehmend auch als Nachrichtenquelle. Genau hier setzt das Bildungsprojekt „Reporter4You“ an. Einen Workshop zum Thema „Fake News“ konnten die Klassen BH25A und IH25A am 23. April durch Lara Grewe erleben, die als Journalistin tätig ist. Ziel war es, unsere Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Informationen kritisch zu hinterfragen, Fake News zu erkennen und die Mechanismen von Journalismus und sozialen Medien zu verstehen. Aramis (IH25A) fand „die Veranstaltung sehr gut, weil sie uns noch einmal vor Augen führte, wie heutzutage immer mehr Falschinformationen – mit zwielichtigen und strategischen Absichten – verbreitet werden und, dass man dementsprechend kritischer mit Informationen im Netz umgehen muss und auch manche ganz leicht überprüfen kann.“ Medienkompetenz wurde dabei nicht nur theoretisch, sondern vor allem praxisnah vermittelt. Mauro (BH25A) fand gut, dass der Workshop „sehr interaktiv war. Ich fand den Workshop sehr interessant gestaltet.“

Inhalte der Workshops

Die Workshops orientieren sich an der Lebenswelt der Jugendlichen. Ein zentrales Thema der Workshops war, „Fake News“ zu entlarven. Beide Klassen lernten verschiedene Arten von Falschinformationen kennen – von Satire über Clickbait bis hin zu gezielter politischer Desinformation. Im nächsten Schritt erklärte Lara Grewe wie Journalistinnen arbeiten. Anhand konkreter Beispiele erklärte sie, wie Nachrichten entstehen, wie recherchiert wird und warum Quellenprüfung so wichtig ist. Auch zeigte sie, woran man glaubwürdige Informationen erkennen kann. Die Teilnehmenden übten, Quellen zu überprüfen, Bilder und Videos zu hinterfragen, Absender einzuordnen und Faktenchecks durchzuführen. Lara (IH25A) fand den Workshop „sehr interessant und informativ. Ich dachte, ich wüsste schon einiges und kann auch ganz gut erkennen, wenn etwas „fake“ ist, jedoch habe ich durch den Workshop gemerkt, dass ich bei einigen Dingen auch reingefallen wäre.“ Wir alle merken, dass Fake News und KI-Videos immer besser werden. Die 16-jährig fügte hinzu: „An einigen Beispielen habe ich erst so richtig gemerkt, dass man es eigentlich gar nicht mehr richtig unterscheiden kann, was wahr oder was falsch ist.“ Das Problem, was sich daraus ergibt, sieht sie darin, dass „die jüngere Generation einfach eine grundlegende Skepsis entwickelt“, so die Schülerin der IH25A, „es kann dann passieren, dass auch wahre Begebenheiten und Fakten nicht mehr erkannt und geglaubt werden.“ 

Algorithmen und Social Media 

Thematisiert wurde außerdem,warum bestimmte Inhalte besonders häufig vorkommen, wie Filterblasen entstehen und weshalb Emotionen eine große Rolle bei der Verbreitung von Fake News spielen – insbesondere auf Plattformen wie TikTok. Die eigene Verantwortung im Netz machte Lara Grewe deutlich. Die Workshops stärkten das Bewusstsein dafür, dass jeder durch eigenes Teilen, Liken oder Kommentieren zur Verbreitung von Informationen beiträgt. Reporter4You setzt auf Interaktion und Mitmachen: Diskussionen, kurze Analysen realer Posts, Quizformate oder kleine Rechercheaufgaben sorgen für eine aktive Lernatmosphäre. Unsere Schülerinnen und Schüler wurden ausdrücklich ermutigt, eigene Fragen und Beispiele einzubringen. Die Workshops von Lara Grewe leisteten also einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Denn wer lernt, Informationen kritisch zu prüfen, lässt sich weniger leicht manipulieren, entwickelt eine reflektierte Meinungsbildung und kann sich sicherer in digitalen Räumen bewegen. Reporter4You verfolgt damit das Ziel, Jugendliche langfristig zu stärken – nicht nur als Mediennutzer, sondern als mündige Mitglieder unserer Gesellschaft.

Schüleraustausch nach Combs-la-Ville – Technik, Teamwork und Paris!

Auch in diesem Jahr nahm unsere Schule mit den elektrotechnischen (Fach-)Abiturklassen EH24A und GI25A an einem Schüleraustausch nach Frankreich teil. Ziel war die Partnerschule Lycée Jacques Prévert in Combs-la-Ville, unweit von Paris.

Im Zentrum des Austauschs stand ein praxisnahes, binationales Projekt: In deutsch-französischen Teams entwickelten und bauten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine Wetterstation. Dabei waren nicht nur technisches Können und fachliches Wissen gefragt, sondern auch Kommunikation, Organisation und Teamarbeit über Sprachgrenzen hinweg.

Neben der Projektarbeit blieb genügend Raum für kulturelle Eindrücke und gemeinsame Aktivitäten. Mehrere Ausflüge – darunter im beeindruckenden Paris – ermöglichten einen direkten Einblick in das französische Alltags- und Stadtleben und sorgten für viele besondere Momente.

Der Austausch verband somit berufliche Bildung mit internationaler Zusammenarbeit und kulturellem Lernen. Neue Kontakte, gemeinsame Erfahrungen und ein Blick über den eigenen Schulalltag hinaus machten die Reise zu einer wertvollen Erfahrung.

Eine rundum gelungene Zeit – die Erlebnisse in Paris und die Zusammenarbeit im Projekt werden allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben.