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Schlagwort: schule

Friedliches Lernen und Arbeiten am CRBK – pädagogischer Tag zum Thema „Gewaltprävention“

Am Mittwoch, dem 18.02.2026 fand für die Lehrkräfte des CRBK der pädagogische Tag mit dem Thema „Gewaltprävention“ statt.  Im Rahmen des Tages setzte sich das Kollegium damit auseinander, wie es professionell mit Regelverstößen und Gewaltvorfällen umgeht.

Zu Tagesbeginn stellte das Krisenteam seine aktuellen Mitglieder und Arbeitsergebnisse zum Umgang mit Krisen am CRBK vor. Anschließend ging es in einem sehr anschaulichen Impulsvortrag des Referenten vom Deutschen Institut für konfrontative Pädagogik Benjamin Pohl um Grundlagen und Vorgehensweisen in Bezug auf herausforderndes Verhalten im schulischen Kontext.

Nach dem gemeinsamen Start in der Aula, hatten alle Lehrkräfte die Möglichkeit in einer digitalen Abfrage ihre Wahrnehmungen und Einschätzungen bezüglich der Sicherheit und Gewalt am CRBK mitzuteilen.

Die Lehrkräfte konnten sich vor dem pädagogischen Tag aus einem vielfältigen Workshopangebot zwei Workshops aussuchen, an denen sie vormittags und nachmittags in kleineren Gruppen teilnahmen. Je nach Interessensschwerpunkt beschäftigten sie sich mit gewaltfreier Kommunikation, konfrontativen Methoden, Rechtssicherheit, Krisen-Nachsorge, Entspannung und Stressreduktion, Prävention und Deeskalation von Gewaltsituationen. In den Workshops gaben die eingeladenen Expert:innen sehr nützliche theoretische und praktische Impulse.

Das Kollegium hatte im Verlauf des Tages genügend Zeit, um sich miteinander auszutauschen, über Herausforderungen zu sprechen und Lösungsideen zu entwickeln, die dazu beitragen, dass das CRBK ein sicherer und friedlicher Ort zum Lernen und Arbeiten ist.            

Das Leben nach dem Berufskolleg – Dein Weg zum Studium

von Getayawkal Kelboro (IH24A)

Am 03. Februar 2026 kam Katharina Kühnert zu unserer Oberstufenklasse des Bildungsgangs Informationstechnik (IH24A), um über ihr IT-Studium zu berichten. Schulpfarrerin Eva Zoske-Dernóczi lädt jedes Jahr passend zu ihrer Themenreihe: „Das Leben nach dem Berufskolleg“ ehemalige Schülerinnen und Schüler, aber auch die Verbraucherzentrale ein, die lebensnah berichten, wie die ersten Schritte im Studium oder in der Ausbildung aussehen. Es geht z.B. darum, zu erfahren, wie man die erste eigene Wohnung findet oder wie die Finanzierung des Studiums aussehen kann, um uns Schüler gut auf die Zukunft vorzubereiten. Bereits im ersten Halbjahr dieses Schuljahres, aber auch im zweiten Halbjahr werden einige ehemalige Schülerinnen und Schüler Vorträge in verschiedenen Oberstufenklassen des Schulbereichs HBFS halten. Katharina Kühnert absolvierte 2024 ihr Fachabitur im Bildungsgang Informationstechnik unseres Berufskollegs und begann dann ihr IT-Studium an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Sie stellte uns ihren persönlichen Weg ins Studium vor und gab unserer Klasse einen umfassenden Einblick in die Studienwelt – von der Orientierung bis zum Studienalltag. Besonders wertvoll war die Verbindung aus eigenen Erfahrungen und gut recherchierten Informationen.

Hilfreiche Informationen zur Einschreibung und Studienstart

Der Vortrag bot unter anderem einen Überblick über die Unterschiede zwischen einer Universität und einer Fachhochschule, eine Einführung in verschiedene Studiengänge der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, insbesondere im Fachbereich Informatik. Katharina gab hilfreiche Informationen zur Einschreibung, zum Studienstart und der ersten Wochen an einer Hochschule sowie eine ausführliche Übersicht der Finanzierungsmöglichkeiten (BAföG, Nebenjobs, Unterstützung durch Eltern und duales Studium). Darüber hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in typische Modulpläne, die Unterschiede zum schulischen Stundenplan und die Anforderungen einzelner Module wie Analysis, Datenbanksysteme oder Betriebssysteme. Beispiele aus realen Projektseminaren – inklusive Dokumentation – zeigten, wie praxisnah das Studium an der Hochschule aufgebaut ist.

Ein Highlight des Vortrags war der starke Praxisbezug  

Über zahlreiche QR‑Codes konnten wir sofort auf weiterführende Informationen zugreifen – darunter z.B. Links zur Studienberatung, zum offiziellen BAföG‑Rechner sowie zu Beispielprojekten aus dem Informatikstudium. So hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich auch im Nachgang individuell und vertiefend mit den Themen auseinanderzusetzen. „Der Vortrag bot eine gelungene Mischung aus persönlicher Erfahrung, hilfreichen Tipps und konkreten Orientierungshilfen“, so Claas (IH24A). Sie zeigte anschaulich und konkret als Beispiel ihre Projektarbeit über eine „Fuduino-basierte Roboterhand. Katharinas Präsentation empfand die Klasse als gut strukturiert, man merkte, dass sie sich sehr viel Mühe gemacht hatte, weil ihre Folien visuell gut gestaltet waren und man viele Rückfragen an sie stellen konnte. Sinan (IH24A) fand Katharinas Vortrag hilfreich, weil er so erste Einblicke auch in den praktischen Teil des Studiums bekommen hatte, „ihr Projekt mit der Roboterhand fand ich gut und auch, dass man ihre Dokumentation als Heft ansehen konnte. Bislang war ich von solchen Projektarbeiten eher eingeschüchtert, aber es wirkte so, als sei Vieles doch machbar, es hat mir Mut gemacht.“

Dein Weg zur Hochschule – Vorträge in der Aula

von Eva Zoske-Dernóczi

Wie geht es nach dem Fachabitur oder der Allgemeinen Hochschulreife weiter? Wo und wie beginnt man ein Studium? Welche Studiengänge gibt es? Wie steht es um die Finanzierung des Studiums? Diesen und vielen anderen Fragen ging das KAoA-Team („Kein Abschluss ohne Anschluss“) unserer Schule am Mittwoch, den 04. Februar nach. Alle Oberstufenklassen des Schulbereichs der Höheren Berufsfachschule (HBFS) sowie die Jahrgangsstufe des beruflichen Gymnasiums befassten sich damit, wie es sein wird, wenn sie mit ihrem Fachabitur oder ihrer Allgemeinen Hochschulreife in einen neuen Lebensabschnitt starten. Im Rahmen der dritten Themenwoche der Berufs- und Studienorientierung, die vom 02. bis 06. Februar 2026 stattfand, gab es für unsere Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Angebot aus Informationsveranstaltungen.

Technische Hochschule Köln stellte Studiengänge vor

Der erste Referent, Vincent Weiß, arbeitet am Hochschulreferat der Technischen Hochschule in Köln. Er ist als Studienberater in der Zentralen Studienberatung, im Hochschulreferat „Studium und Lehre“ am Campus Südstadt, tätig. Dieses Hochschulreferat ist für alle studentischen Angelegenheiten, die im Rahmen des studentischen Lebenszyklus anfallen, zuständig. Er stellte das vielfältige Studienangebot seiner Hochschule vor, informierte über einzelne Studiengänge, sprach aber auch „über Themen wie Stipendium, BAföG und Rahmenbedingungen des Studiums und er berichtete über die unterschiedlichen Standorte der Fachhochschule in Köln“, so Jannick (GI25A).

Erfahrungsbericht einer ehemaligen Schülerin

Danach gab es einen Erfahrungsbericht einer ehemaligen Schülerin des beruflichen Gymnasiums, Leoni Kaup, die heute bei einer großen Versicherung arbeitet und nach der Allgemeinen Hochschulreife im Jahr 2017 ein Studium der Volkswirtschaftslehre absolviert hat. Sie berichtete von ihrer Entscheidung zu ihrem Studienfach, welches sie an der Universität zu Köln begann, von ihrem Stipendium sowie ihrem Auslandssemester mit Erasmus+ in Dublin (Irland). Außerdem schilderte sie viele weitere Stationen ihres Werdegangs, die dazu beitrugen, dass sie eine hervorragende Stelle als Vorstandsassistenz bei der ERGO Versicherung erhielt. Heute arbeitet sie als Portfoliomanagerin bei der ZURICH Versicherung. Silas (GI23A) fand „den Vortrag hilfreich, da er gezeigt hat, dass sich der berufliche Werdegang im Laufe der Zeit verändern kann. Zudem erhielten wir einen guten Einblick in eine mögliche Berufslaufbahn.“ Leoni Kaups Anliegen war es, die Schüler dazu zu ermutigen, neugierig und mutig ihre ersten Schritte zu gehen. Sie betonte, dass der Weg zum Ziel entscheidend ist, dass trotz aller Anstrengung der Spaß nicht verloren gehen darf und dass man Rückschläge gut verkraften kann, solange man seine Ziele nicht aus den Augen verliert. Genau das gefiel Erik (GI23A) sehr gut, dass „Leoni uns Mut gemacht hat zu studieren. Mir wurde klar, dass ich jetzt noch nicht mein ganzes Leben durchplanen muss, sondern nur den nächsten Schritt.“ Auch empfand er ihren Bericht über ihr Auslandssemester mit Erasmus + als inspirierend. Karoline (Klasse GI25A) ging es ähnlich. Sie fand es sehr spannend und interessant „wie Leonie erklärte, welche Möglichkeiten es gibt, ein Stipendium zu erhalten.“ Konstatin (GI23A) kannte die Möglichkeiten des Deutschlandstipendiums nicht: „Ich wusste vorher gar nicht, dass es so eine Unterstützung gibt, diese Infos waren für viele von uns echt hilfreich.“

Teilnahme am Projekt „Jump in“ 04.02.2026

Im Rahmen unserer Projektwoche zur Berufsorientierung nahmen unsere Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse am Projekt Jump in teil. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen praxisnahe und realistische Einblicke in berufliche Arbeitswelten zu ermöglichen und ihnen konkrete Perspektiven für Ausbildung und Praktikum aufzuzeigen.

Im Mittelpunkt standen Betriebsbesichtigungen und Begegnungen mit engagierten Institutionen und Unternehmen, bei denen unsere Schülerinnen und Schüler wertvolle Eindrücke aus erster Hand gewinnen konnten. Besucht wurden unter anderem ZWI Technologies, Gebr. Steimel, der Rhein-Sieg-Kreis sowie die Kreishandwerkerschaft Siegburg.

Während der Besuche erhielten die Schülerinnen und Schüler anschauliche Einblicke in betriebliche Abläufe, Arbeitsprozesse und Ausbildungsstrukturen. In Gesprächen mit Ausbilderinnen, Ausbildern und Fachkräften wurden konkrete Ausbildungsmöglichkeiten, Praktikumsangebote und berufliche Entwicklungsperspektiven vorgestellt.

Starke Impulse für Ausbildung, Studium und Berufsorientierung

Am 06.02.2026 fand an unserem Berufskolleg die 3. Hausmesse für Ausbildungs- und Studienorientierung statt, ein Veranstaltungsformat, das sich erneut als voller Erfolg erwiesen hat. Insgesamt 24 engagierte Ausstellerinnen und Aussteller präsentierten ein breites und qualitativ hochwertiges Spektrum an Ausbildungsangeboten, dualen Studienplätzen, Praktikumsmöglichkeiten sowie weiterführenden Beratungsangeboten in den Berufsfeldern Elektrotechnik, Metalltechnik und Informationstechnik.

Die Messe zeichnete sich durch eine ausgesprochen praxisnahe und lebendige Ausgestaltung aus. Neben anschaulichem Informationsmaterial boten zahlreiche Stände konkrete Mitmach- und Ausprobiermöglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in berufliche Tätigkeiten, Arbeitsprozesse und Anforderungen ermöglichten. Diese praxisorientierten Zugänge wurden mit großem Interesse angenommen und unterstützten nachhaltige Lern- und Entscheidungsprozesse im Rahmen der individuellen Berufsorientierung.

Besonders hervorzuheben ist die hohe Qualität der persönlichen Gespräche: In einer offenen, wertschätzenden Atmosphäre entwickelte sich ein Austausch auf Augenhöhe zwischen Schülerinnen und Schülern, Ausbildungsbetrieben, Hochschulvertreterinnen und -vertretern sowie Beratungsinstitutionen. Viele Betriebe waren dabei nicht nur mit Ausbilderinnen und Ausbildern, sondern auch mit eigenen Auszubildenden vertreten, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen berichteten und den Einstieg in Ausbildung und Studium authentisch und nahbar vermittelten. Individuelle Fragen zu Voraussetzungen, Entwicklungsmöglichkeiten und Übergängen in Ausbildung oder Studium wurden kompetent, engagiert und praxisnah beantwortet.

Zahlreiche Gespräche mündeten bereits in konkrete Praktikums- und Ausbildungsanbahnungen, was den hohen praktischen Mehrwert der Veranstaltung eindrucksvoll unterstreicht.

Unser besonderer Dank gilt allen Ausstellerinnen und Ausstellern, die mit großem Engagement, fachlicher Expertise und echter Begeisterung zum Gelingen dieser Hausmesse beigetragen haben.

Vorträge der Jugendbauhütte NRW und der Arbeitsagentur zum „Dualen, trialen Studium“ in der Berufsorientierungswoche am CRBK

Herr Steinberger Leiter der Jugendbauhütte in NRW und Frau Göbel, die derzeit die Jugendbauhütte in Rheinland- Pfalz aufbaut, referierten vor den Klassen der HBFS-Bautechnik und der Berufsfachschule Farbtechnik von ihrer Arbeit in Jugendbauhütte NRW.

Die Jugendbauhütte ist ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmal-schutz und ermöglicht jungen Menschen (16–26 Jahre) ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Denkmalpflege. Sie erlernen traditionelle Handwerkstechniken wie Steinmetzen, Zimmern oder Restaurieren, arbeiten an historischen Gebäuden und erhalten Orientierung für Berufe im Handwerk und der Baukultur. 

Dort wird man an verschiedenen Stellen eingesetzt z.B. auch bei der Restaurierung von Kulturgegenständen, in Archiven, Museen und bei Ausgrabungen.

Herr Steinberger und Frau Göbel gaben den Schülerinnen und Schülern mithilfe verschiedener Bilder und Fotos einen Einblick in die zuletzt von den FSJ-lern ausgeführten Instandsetzung- und Restaurierungsarbeiten.

Neben dem Aufbau einer Orgel der Firma Klais aus Bonn in Japan hat die Jugendbauhütte Gebäude und eine Kapelle in dem von der Flut betroffenem Ahrtal renoviert. Bei der Restaurierung legten die FSJ-ler eine bisher unbekannte Wandmalerei frei.

Neben den 16 Standorten der Bauhütten in Deutschland, gibt es auch die „Grüne“ Jugendbauhütte (Gartendenkmalpflege), die das interkulturelle Lernen ermöglicht. 

Herr Steinberger und Frau Göbel überließen den Lehrern des CRBK jede Menge Informationsmaterial. Bei Interesse kann das KaoA – Team der Schule kontaktiert werden.  

Im Anschluss informierte Frau Bürger von der Arbeitsagentur die Schüler/innen über das „Duale, triale Studium“.  

Ein triales Studium ist eine  spezialisierte Form des dualen Studiums, primär im Handwerk, das drei Abschlüsse in ca. 4,5 Jahren vereint: Gesellenbrief, Meisterbrief und Bachelor (meist Handwerksmanagement). Es verbindet Berufsschule, Betrieb und Hochschule, die Theorie, Praxis und Führungsqualifikationen verbinden wollen. 

Zielgruppe sind (Fach-)Abiturienten mit Interesse am Handwerk und Führungsaufgaben. 

Während ein klassisches duales Studium oft aus Ausbildung und Bachelor besteht, ergänzt das triale Studium den Meisterbrief als dritte Säule. Es ist somit intensiver und direkt auf eine Führungsposition im Handwerk zugeschnitten. 

Die Arbeitsagentur ist ein wichtiger Kooperationspartner in der Vermittlung von Ausbildungsberufen und Studienplätzen und betreut die Schüler/innen am CRBK in den einzelnen Bildungsgängen bis zu Ihrem schulischen Abschluss.