Fachexkursion nach Coevorden: Einblicke in einen Zinkereibetrieb
Von Leon Schmitz , Gabriel Braun , Leon Schmitte , Frederick Liermann
Im Zeitraum vom 19.04.2026 bis zum 21.04.2026 unternahm die Klasse GI25A eine mehrtägige Fachexkursion in das niederländische Coevorden. Ziel der Reise war es, vertiefte Einblicke in industrielle Prozesse des Korrosionsschutzes zu gewinnen, praxisnahe Anwendungen kennenzulernen und gleichzeitig den gemeinschaftlichen Austausch zu stärken.
Nach der Ankunft und dem Check-in am Sonntagnachmittag begann die Exkursion mit einer Stadtbesichtigung, die erste Eindrücke von Coevorden vermittelte. Am Abend stand ein gemeinsames Bowling auf dem Programm, das den Teamgeist förderte und für einen sportlichen Ausgleich sorgte. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen, bei dem auch eine niederländische Spezialität probiert wurde.
Der Montag stand ganz im Zeichen der industriellen Praxis. Nach dem Frühstück besuchte die Gruppe die Firma ZINQ, einen Spezialisten im Bereich Korrosionsschutz. Nach einer Unternehmensvorstellung und einer Sicherheitseinweisung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Produktionsabläufe. Ein besonderes Highlight war die Begleitung von Dreharbeiten mit der Influencerin „monoista“, die im Vorfeld Möbelstücke für das „Haus der Geschichte“ entworfen hatte. Die Gruppe konnte den Prozess der Pulverbeschichtung dieser Werkstücke – von der Grundierung bis zum finalen Farbauftrag – aus nächster Nähe verfolgen. Darüber hinaus bot sich die Möglichkeit, weitere Arbeitsschritte wie das Sandstrahlen zu beobachten, während die beschichteten Teile im Ofen aushärteten.
Am Nachmittag sorgte ein Besuch im Wildlands-Tierpark für einen Ausgleich zum technisch geprägten Vormittag.
Ein weiterer Höhepunkt der Exkursion war der zweite Fachtag am Dienstagmorgen, ebenfalls bei der Firma ZINQ. Im Fokus stand das Verfahren des Feuerverzinkens. Nach einem fundierten Fachvortrag zu den physikalischen und chemischen Grundlagen des Korrosionsschutzes konnten die Teilnehmenden die praktische Umsetzung direkt in der Werkhalle beobachten. Dabei wurde deutlich, wie Metall durch das Eintauchen in flüssiges Zink dauerhaft vor Korrosion geschützt wird.
Neben den fachlichen Inhalten spielte auch der kollegiale Austausch eine wichtige Rolle. Die gewonnenen Einblicke in moderne Verfahren des Korrosionsschutzes sowie die praxisnahen Erfahrungen lieferten wertvolle Impulse für die weitere Ausbildung. Nach drei interessanten und lehrreichen Tagen trat die Gruppe schließlich die Heimreise an. Die Exkursion stellte somit nicht nur eine fachliche Bereicherung dar, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der Klasse.



