Dein Weg zur Hochschule – Vorträge in der Aula
von Eva Zoske-Dernóczi
Wie geht es nach dem Fachabitur oder der Allgemeinen Hochschulreife weiter? Wo und wie beginnt man ein Studium? Welche Studiengänge gibt es? Wie steht es um die Finanzierung des Studiums? Diesen und vielen anderen Fragen ging das KAoA-Team („Kein Abschluss ohne Anschluss“) unserer Schule am Mittwoch, den 04. Februar nach. Alle Oberstufenklassen des Schulbereichs der Höheren Berufsfachschule (HBFS) sowie die Jahrgangsstufe des beruflichen Gymnasiums befassten sich damit, wie es sein wird, wenn sie mit ihrem Fachabitur oder ihrer Allgemeinen Hochschulreife in einen neuen Lebensabschnitt starten. Im Rahmen der dritten Themenwoche der Berufs- und Studienorientierung, die vom 02. bis 06. Februar 2026 stattfand, gab es für unsere Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Angebot aus Informationsveranstaltungen.
Technische Hochschule Köln stellte Studiengänge vor
Der erste Referent, Vincent Weiß, arbeitet am Hochschulreferat der Technischen Hochschule in Köln. Er ist als Studienberater in der Zentralen Studienberatung, im Hochschulreferat „Studium und Lehre“ am Campus Südstadt, tätig. Dieses Hochschulreferat ist für alle studentischen Angelegenheiten, die im Rahmen des studentischen Lebenszyklus anfallen, zuständig. Er stellte das vielfältige Studienangebot seiner Hochschule vor, informierte über einzelne Studiengänge, sprach aber auch „über Themen wie Stipendium, BAföG und Rahmenbedingungen des Studiums und er berichtete über die unterschiedlichen Standorte der Fachhochschule in Köln“, so Jannick (GI25A).
Erfahrungsbericht einer ehemaligen Schülerin
Danach gab es einen Erfahrungsbericht einer ehemaligen Schülerin des beruflichen Gymnasiums, Leoni Kaup, die heute bei einer großen Versicherung arbeitet und nach der Allgemeinen Hochschulreife im Jahr 2017 ein Studium der Volkswirtschaftslehre absolviert hat. Sie berichtete von ihrer Entscheidung zu ihrem Studienfach, welches sie an der Universität zu Köln begann, von ihrem Stipendium sowie ihrem Auslandssemester mit Erasmus+ in Dublin (Irland). Außerdem schilderte sie viele weitere Stationen ihres Werdegangs, die dazu beitrugen, dass sie eine hervorragende Stelle als Vorstandsassistenz bei der ERGO Versicherung erhielt. Heute arbeitet sie als Portfoliomanagerin bei der ZURICH Versicherung. Silas (GI23A) fand „den Vortrag hilfreich, da er gezeigt hat, dass sich der berufliche Werdegang im Laufe der Zeit verändern kann. Zudem erhielten wir einen guten Einblick in eine mögliche Berufslaufbahn.“ Leoni Kaups Anliegen war es, die Schüler dazu zu ermutigen, neugierig und mutig ihre ersten Schritte zu gehen. Sie betonte, dass der Weg zum Ziel entscheidend ist, dass trotz aller Anstrengung der Spaß nicht verloren gehen darf und dass man Rückschläge gut verkraften kann, solange man seine Ziele nicht aus den Augen verliert. Genau das gefiel Erik (GI23A) sehr gut, dass „Leoni uns Mut gemacht hat zu studieren. Mir wurde klar, dass ich jetzt noch nicht mein ganzes Leben durchplanen muss, sondern nur den nächsten Schritt.“ Auch empfand er ihren Bericht über ihr Auslandssemester mit Erasmus + als inspirierend. Karoline (Klasse GI25A) ging es ähnlich. Sie fand es sehr spannend und interessant „wie Leonie erklärte, welche Möglichkeiten es gibt, ein Stipendium zu erhalten.“ Konstatin (GI23A) kannte die Möglichkeiten des Deutschlandstipendiums nicht: „Ich wusste vorher gar nicht, dass es so eine Unterstützung gibt, diese Infos waren für viele von uns echt hilfreich.“



