Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten unsere Auszubildenden Louis (Mechatroniker) und Giuliano (Elektroniker für Betriebstechnik) die Gelegenheit, ein vierwöchiges Praktikum bei Bellmer Iberica in der Nähe von San Sebastian zu absolvieren, einem Tochterunternehmen des deutschen Maschinenbaukonzerns Bellmer. Das Praktikum wurde vermittelt von unserer Partnerschule in Andoain Lasalle Berrozpe. Neben spannenden beruflichen Einblicken erlebten beide auch die Kultur des Baskenlandes hautnah.
Berufliche Erfahrungen auf internationalem Parkett
Beide waren begeistert von den alltäglichen Aufgaben und den neuen technischen Herausforderungen im Betrieb. Louis: „Das Spannendste war, endlich das ‚Aufschrumpfen‘ von Teilen selbst mitzuerleben – ein Verfahren, das ich bisher nur aus der Theorie kannte.“ Neben Tätigkeiten wie Wartung, Montage und Reparatur wurden auch sprachliche Hürden kreativ gemeistert. „Mein gebrochenes Spanisch war oft die einzige Möglichkeit, mich zu verständigen – das war eine Herausforderung, aber hat meine Sprachkompetenz enorm verbessert.“
Giuliano tauchte tief in die Welt der Papierpressen ein: „Die Arbeit mit einem Deckenkran und mehrere Tonnen bewegen zu dürfen, war definitiv ein Highlight. Es ist etwas komplett anderes als die Aufgaben, die ich sonst mache.“ Einblicke in die Logikprogrammierung und restaurierte Anlagen rundeten seine Erfahrungen ab. Sein Fazit: „Ich habe viel Neues gelernt, sowohl fachlich als auch kulturell.“
Die Kultur des Baskenlandes erleben
Neben der Arbeit hatten beide Azubis Zeit, die baskische Lebensweise zu entdecken. Während Louis die lebendige Altstadt von San Sebastián, den Strand und lokale Wanderungen genoss, war Giuliano beeindruckt von der entspannteren Arbeitsweise und der Esskultur: „Vor allem die späten Abendessen und die abwechslungsreichen Pinchos haben mir gefallen.“ Darüber hinaus wurden neue Freundschaften geknüpft: “Besonders schön fand ich, dass ich während meines Erasmus Auslandspraktikum viele neue Freunde aus aller Welt gefunden habe, mit denen ich über das Praktikum hinaus noch guten Kontakt pflege.”
Fazit
Das Erasmus+ Programm war für beide eine wertvolle Erfahrung, die nicht nur beruflich bereicherte, sondern auch eine neue Perspektive auf das Arbeiten und Leben in einem anderen Land eröffnete. Erasmus+ steht für Vielfalt, Offenheit und persönliche Weiterentwicklung – genau das haben unsere beiden Auszubildenden eindrucksvoll erlebt.
🎄 Unsere Schülerinnen und Schüler der internationalen Förderklassen haben liebevolle Grußkarten mit Weihnachts- und Neujahrswünschen für die Seniorinnen und Senioren im Altenzentrum Helenenstift verfasst und gebastelt. Ziel war es, den Menschen im Altenzentrum zu den Feiertagen eine kleine Freude zu bereiten und ein Zeichen der Verbundenheit zu senden.
❤️ Es sind viele verschiedene Karten entstanden: kreativ gemalt, liebevoll gebastelt, mit persönlichen Grüßen, schönen Sprüchen, Zeichnungen oder kleinen Gedichten. Jede einzelne ist auf ihre eigene Art besonders und zeigt, wie viel Freude die Schüler und Schülerinnen bei diesem kleinen Projekt hatten. Ein herzlicher Dank geht an das Altenzentrum Helenenstift in Hennef, die diese Aktion unterstützt haben!
Diese durften wir am vergangenen Dienstag an das Sibilla Hospiz in Hennef spenden, um die Menschen zu unterstützen, die ihre letzten wertvollen Momente in diesem Haus verbringen. Das Hospiz in Hennef ist ein Ort der Würde, Geborgenheit und Menschlichkeit, an dem Zeit, Nähe und liebevolle Begleitung im Mittelpunkt stehen.
Wir sind stolz darauf, mit unseren Stollen diesen Menschen eine Freude schenken zu dürfen und gemütliche Abende in Gemeinschaft in dieser besonderen Jahreszeit zu bereichern. 🤍🎄
Vielen Dank an alle, die an der Umsetzung beteiligt waren, insbesondere Frau Dinspel und Herrn Schrewe, die sich für uns Zeit genommen haben um uns von ihrer Arbeit am Hospiz zu erzählen.
Vom 01. – 05.Dezember hatte das CRBK Besuch von 22 jungen Elektroniker/innen von der französischen Partnerschule Lycée professionnel Jacques Prévert aus Comb la Ville (Paris).
In den Werkstätten der Elektroabteilung führten sie zusammen mit ihrer Partnerklasse EH24 A erfolgreich ein Elektronikprojekt (Leuchtreklame mit Arduino) durch. Dabei arbeiteten jeweils zwei französische und zwei deutsche Schüler/innen gemeinsam als Team an einem eigenen Projekt. Nach dem erfolgreichen Projektabschluss wurden die Ergebnisse am letzten Tag in der Aula präsentiert.
Der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Comb la Ville ist für April 2026 geplant.
Der Austausch wurde organisiert mit Hilfe des Gustav-Stresemann-Instituts, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Verein Culture et Liberté, Paris sowie mit finanzieller und pädagogischer Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks.