Kürzlich erhielten die Metallbauer im zweiten Ausbildungsjahr einen kleinen Grundschmiedekurs in der schuleigenen Schmiede. Nach einer Sicherheitsunterweisung wurde als erster Schmiedevorgang aus einem Stück Rundstahl eine viereckige Spitze gefertigt. Dies erforderte erhebliche Hitze und viele Hammerschläge.
Die nächste Aufgabe bestand darin, einen Knoten zu schmieden, was mehrere Arbeitsschritte erforderte. Zunächst musste ein dünner Rundstab mit Hilfe eines Biegehorns in eine U-Form gebogen werden. Daraufhin haben die Auszubildenden aus dem U eine Schlaufe geschmiedet. Anschließend wurde das eine Ende durch die Schlaufe gezogen und der Knoten am Schraubstock gestreckt und zugezogen.
Als letzter Schritt wurde ein Ende des Knotens platt geschmiedet und eine Bohrung vorgenommen, damit der Knoten an einem Schlüsselanhänger angebracht werden konnte.
Ziel war es den Schülern die faszinierende Welt der Warmverarbeitung und damit die Wurzel ihres Berufes zu zeigen.